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Wohneigentumsförderung erwünscht, konkrete Umsetzung umstritten

Die vorliegende Studie fühlt den Puls der Schweizer Bevölkerung rund um Hauseigentum und deren Besteuerung und Förderung. Realisiert wurde die Studie im Auftrag des HEV Schweiz.

Urs Bieri, Claude Longchamp

Politische Vorlagen rund um die Förderung des selbst genutzten Wohneigentums stossen in der Bevölkerung spontan auf grosses Wohlwollen. Dies trifft sowohl auf Bauspar-Vorlagen wie auf eine moderate Eigenmietwertbesteuerung zu. Allerdings ist dies nur die eine Seite der Medaille. Die Befragten äussern sich nämlich genau so dezidiert, dass zusätzliche Wohneigentumsförderung nicht um jeden Preis verlangt wird und Auswirkungen auf die eigene Wohnsituation für die Meinungsäusserung ausschlaggebend sind. Forderungen rund um Eigenmietwert und Schuldzinsabzug werden differenzierter betrachtet und stärker nach dem Kosten/Nutzen-Prinzip beurteilt als das Bausparen. Zu diesen Schlüssen kommt eine Studie des GfS-Forschungsinstitut, Geschäftsbereich Politik und Staat. Befragt wurden im Auftrag des HEV Schweiz zwischen Oktober und November 2002 rund 3000 EinwohnerInnen, HauseigentümerInnen und HEV-Mitglieder in drei einzelnen Befragungen.

  • Grundgesamtheit: Einwohner aus der ganzen Schweiz bzw. Hauseigentümer bzw. Mitglieder HEV
  • Erhebungsmethode: CATI (Computerunterstützte Telefoninterviews) bzw. CATI (Computerunterstützte Telefoninterviews) bzw. schriftlich
  • Befragungszeitraum: 21.10.2002 bis 30.11.2002.
  • Stichprobengrösse: 1019, gewichtet bzw. 1010, gewichtet bzw. 742
  • Statistischer Stichprobenfehler (bei einer Verteilung von 50/50): + / - 3.2% bzw. + / - 3.2% bzw. + / - 3.7%
Verwendung unter Quellenangabe gestattet, Zitierweise
"gfs.bern, HEV, Dezember 2002".