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Drei Reaktionsweisen im Spannungsfeld von Moderne und Tradition

Eine Analyse polit-kultureller Konflikte in der Schweiz am Vorabend der Expo.02

Claude Longchamp

Im Auftrag von Präsenz Schweiz hat das GfS-Forschungsinstitut, Geschäftsbereich „Politik und Staat“, Bern, eine Studie über die Befindlichkeit der Schweizerinnen und Schweizer am Vorabend der Eröffnung der EXPO 02 vorgenommen. Schweizerinnen und Schweizer wollen eindeutig eine qualitätsbewusste Schweiz, mehrheitlich eine nach aussen offene Schweiz, eine Schweiz die neuen Technologien gegenüber offen ist, eine moderne Schweiz sowie eine wettbewerbsorientierte Schweiz. Bei den Themenbereichen Rolle des Umweltschutzes, Armee, Ausländerpolitik, urbane/ländliche Schweiz zeigt sich ein gespaltenes Bild. Etwas mehr als 50 Prozent der Bevölkerung zeigen Interesse an der EXP0, 81 Prozent interessieren sich für Weltausstellungen.

  • Grundgesamtheit: Stimmberechtigte in der ganzen Schweiz. Erhebungsmethode: CATI (Computerunterstützte Telefoninterviews). Befragungszeitraum: 25.02.2001 bis 09.03.2002 Stichprobengrösse: 1004, systematische Zufallsauswahl. Statistischer Stichprobenfehler (bei einer Verteilung von 50/50): + / - 3.2 %.
Verwendung unter Quellenangabe gestattet, Zitierweise
"gfs.bern, Präsenz Schweiz, Februar 2002".