... dagegen mehrheitlich abgelehnt. Die Schweiz wird nach Abschluss der Debatte über ihr Verhalten im 2. Weltkrieg kaum mehr als das Opfer einer Erpressung durch jüdische Organisationen gesehen.
Kritischer ist dagegen das Israel-Bild in der Bevölkerung. Zwar erscheint Israel heute überwiegend als normaler Staat, dem man mit Respekt begegnet. Vor allem im Zusammenhang mit dem Israel/Palästina-Konflikt macht sich aber Enttäuschung und Unverständnis breit. Diese emotionale Verstimmung gegenüber Israels Aussenpolitik befördert aber nicht antisemitische Einstellungen.
Aufgrund einer Potenzialbestimmung kommt die Studie zum Schluss, dass heute 10% der Schweizer systematisch antisemitisch eingestellt sind. Überdurchschnittlich häufig vertreten sind in dieser Gruppe Personen aus tiefen sozio-ökonomischen Schichten, politisch rechts stehende Menschen,...
